In unserem 12. Bloggerportrait stellen wir euch die Historikerin Ilona Manner vor, die auf ihrem Blog wandernd.de am liebsten über geschichtsträchtige Orte und über die Geschichte(n) hinter den Reisezielen schreibt. In ihrem Lieblingsreiseland Italien wird sie da jedes Mal aufs Neue fündig. Die Stadt, die es ihr besonders angetan hat, ist Florenz. Das liegt nicht nur an der Geschichte, Kunst und Kultur, sondern hat auch ganz nostalgische Gründe:

 

Ilona ist das Gesicht hinter wandernd.de

 

Meine Eltern waren keine Italien-Reisenden. Andere verbrachten die Schulferien an der Adria oder in der Toskana. Wir taten das nicht – wir reisen meist in Deutschland.

Meinen ersten richtigen Kontakt mit Italien hatte ich erst während meiner Abitur-Studienfahrt, die in die Toskana führte. DAS war also das Sehnsuchtsland meiner Landsleute? Das Italien der Renaissance-Künstler, von Gelato und Dolci? Ich war sofort begeistert.

 

 

 

Dieser erste Besuch in Florenz war für mich prägend. Während des Studiums begann ich, Italienisch zu lernen und nach dem Studium erfüllte ich mir einen Traum: Ich ging für einen Monat nach Florenz, um dort einen Italienischkurs zu absolvieren. Das vertiefte nicht nur meine Liebe zu Italien und der Italienischen Sprache, sondern gab auch meinem Selbstbewusstsein einen gewaltigen Auftrieb.

 

Seither reise ich mindestens einmal im Jahr nach Italien und ich absolvierte auch noch ein zweites Mal einen Sprachkurs (diesmal in Sorrent). Doch Florenz behielt einen besonderen Platz in meinem Herzen, als „der Ort, an dem alles begann“ sozusagen.

 

 

Auf meinem Blog versuche ich, den Lesern diese schöne Stadt schmackhaft zu machen – und besonders versuche ich, sie vor einem großen Fehler zu bewahren: Sich keine Zeit zu lassen.

Nicht nur, dass Florenz voll ist mit Kunst und Geschichte – es ist auch voller Touristen. Und ich höre und lese so oft, dass Reisende der Stadt nur einen Tagesausflug widmen und dann enttäuscht sind, weil sie außer überfüllten Plätzen uns Sehenswürdigkeiten kaum etwas haben aufnehmen können. Besonders fatal ist es dann, wenn sie den Tipp geben, für Florenz genüge nur ein Tag, denn die Stadt sei sehr überlaufen.

Das große Geheimnis, um diese wunderschöne Stadt wirklich genießen und würdigen zu können: Sich Zeit lassen! Mindestens vier Tage, aber besser eine Woche! Und ich verspreche: Es wird euch dennoch nicht langweilig werden!

 

 

 

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